Mitglieder stellen sich vor
Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit

Azadi Lehrte e. V.
Kontakt/Têkilî:

Azadî Lehrte e.V.

Burgdorferstr. 61, 31275 Lehrte

Facebook: Azadî e.V. Lehrte

Mail: azadi-e.v@web.de

Ansprechpartnerin:

Aycan Alp
aycanalp@web.de
051325997322

Öffnungszeiten/Dema vekirin:

Montag/duşem – Freitag/în 11:00 – 18:00 Uhr

Samstag/şemî – Sonntag/yekşem 10:00 – 17:00 Uhr


Über uns:

... hertişt ji bo Azadî / alles für die Freiheit ...

Azadî Lehrte e.V., gegründet im November 2014, das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurdinnen und Kurden in Lehrte, ist der Verein vor allem für ihre Mitglieder in Lehrte und Umgebung. Azadî Lehrte e.V. versteht sich als offenes Zentrum für alle demokratisch gesinnten Menschen, die sich mit der kurdischen Gesellschaft in Lehrte und Umgebung verbunden fühlen.

Der Verein arbeitet in thematischen und lokalen Kommissionen zusammen, diese koordinieren sich im gemeinsamen Vorstands des Vereins. Der Vorstand versucht, die kurdische Gesellschaft zu informieren, sie zu zivilgesellschaftlichem Engagement zu bewegen und ihr eine Stimme in Lehrte zu geben. Die Anerkennung der Verschiedenheit und demokratische Aushandlungsprozesse sind Grundlage des Vereins. Insbesondere die Frauen und die Jugend genießen eine weitgehende Autonomie und organisieren sich ausgeprägt und offensichtlich im Verein.

Grundsätze unserer Arbeit:

Azadî Lehrte e.V. hat sich den Vorstellungen einer demokratischen, ökologischen und geschlechterbefreiten Gesellschaft verschrieben, zu der vor allem ein Miteinander der gesamten Gesellschaft gehört. Wir arbeiten nicht mit Gruppen oder Einzelpersonen zusammen, die die Existenz und Gleichberechtigung von ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurden, Armenier, Tscherkessen, Aramäer sowie Êzîden und Christen nicht anerkennen. Zu allen Kulturen, Ethnien, Glaubensrichtungen, Religionen, Sprachen etc. in Lehrte und darüber hinaus sollen gute Beziehungen aufgebaut und gepflegt werden. So ist unser Verein als MigrantInnenselbstorganisation auch aktives Mitglied im MiSO-Netzwerk Hannover e.V..

Aktivitäten:

In unserem Gesellschaftszentrum gibt es diverse Kursangebote (u.a. Tembûr/Saz-Spielen, Folklore-Tänze, Theater, Gesang, Sprachen). Auch regelmäßige Frauentreffen sowie gemeinsames Kochen und Frühstücken sind ein fester Bestandteil unserer Aktivitäten. Wir bieten kurdischen Senioren und denjenigen, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind, Unterstützung bei Übersetzungen von Schriften, bei Behördengängen und sogar bei Arztbesuchen an. Durch die Freizeit- und Kursangebote sind wir auch eine besondere Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die nicht nur den Herausforderungen zwischen den Generationen erleben, sondern auch den Herausforderungen zwischen den Kulturen. Auch für die Schule sowie für die Ausbildung bieten wir entsprechende Unterstützungen an. Außerdem bieten wir Beratungsgespräche und Lösungsperspektiven für Frauen und Mädchen. Auch die Durchführung von Informations- und Kulturveranstaltungen gehört zu unseren Aktivitäten. Dabei arbeiten wir oft in Kooperation mit anderen Organisationen und Vereinen.

Für die Freiheit aller Glaubensgemeinschaften und Bevölkerungsgruppen - dafür stehen wir im wahrsten Sinne des Wortes mit unserem Namen Azadî!


UnterstützerInnen für Sprachkurse gesucht
14.09.2018
Wir, die Initiative für Internationalen Kulturaustausch, suchen dringend Unterstützer*innen für unsere Alphabetisierungs- und A1 und A2 Kurse! Es wäre schön, wenn ihr schon Erfahrungen im Unterrichten von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund habt! Ihr solltet spontan, kreativ und geduldig sein und Spaß am Unterrichten dieser Zielgruppe haben. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann meldet euch bitte. Wir freuen uns auf euch!

Ansprechpartnerin: Kathlen Dreckshage (Ehrenamtskoordination)

Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V.

Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover

Tel.: 0511-44 04 84

info@iik-hannover.de

www.iik-hannover.de


Das Sommerfest der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK) begeisterte in der Faust-Warenannahme
28.06.2018
„Alle, die mit uns gemeinsam einen interkulturellen Austausch und dessen Vielfalt friedlich und bunt feiern möchten, sind herzlich eingeladen!“, begrüßte die Leiterin der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK), Mahjabin „Lipi“ Ahmed, die zahlreich erschienenen Gäste. Unter ihnen auch Konstanze Beckedorf, städtische Sozial- und Sportdezernentin, und Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube.

"Texturen" - ein Schreibprojekt von Faust: Mitmacher gesucht!
28.06.2018
Geschichten über das Zusammenleben in Linden
Eine A4 Seite und Sie sind/Du bis dabei!

Mit Gruppen und Einzelpersonen, allen Interessierten aus dem Stadtteil, wollen wir zum Thema „Zusammenleben im Stadtteil Linden“ einen internetbasierten Text mit vielfältigen Textpfaden produzieren. Wir freuen uns über alle, die Interesse haben mitzumachen.
Ziel dieses Projektes ist es, eine Erzählung zu schreiben, deren einzelne Kapitel von unterschiedlichen Menschen verfasst wurden und die sich, ausgehend von einem gemeinsamen Ausgangskapitel, vielfältig verzweigt. Siehe - www.texturen-linden.de -. Die Einzelkapitel werden über Links miteinander verbunden - http://www.kulturzentrum-faust.de/ebook-texturen-des-zusammenlebens/kapitel-1-ein-morgen-in-linden.html -. Zu jedem Kapitel können dabei Alternativkapitel angelegt werden. So entstehen unterschiedliche Textpfade, welche eine Vielzahl von Sichtweisen und Erfahrungen aus dem Stadtteil wiedergeben.

Thema aller Geschichten soll das Zusammenleben im Stadtteil sein. Darüber hinaus gibt es keine inhaltlichen Vorgaben. Mitmachen können alle Interessierten, sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen aus Linden oder mit Bezug zu diesem Stadtteil. Es ist möglich, einzelne oder auch mehrere aufeinanderfolgende Kapitel beizusteuern.
Dabei sollte das Ende durchaus offen sein, damit andere Bezug nehmen und mit der Erzählung fortfahren können. Die einzelnen Kapitel sollten vom Umfang her auf keinen Fall länger als eine DIN-A4-Seite sein, gerne jedoch kürzer.

Kontakt:
www.texturen-linden.de
texturen@kulturzentrum-faust.de
Fußballturnier „Kicken gegen Vorurteile“ – seit elf Jahren eine Erfolgsgeschichte
26.06.2018
Fast alle reden von Fußball. Nicht nur in Russland – auch in Hannover: Samstag nachmittag den 23.06.2018 spielten acht bunt gemischte Mannschaften vor einem bis zu 700-köpfigen Publikum im Erika-Fisch-Stadion.

Infoveranstaltung: Einblicke und Antworten zum Familiennachzug
28.05.2018
Vielen Geflüchteten wird das Recht auf ein Zusammenleben mit Familienangehörigen verweigert. Unter dem Motto „Familie Willkommen“ wurde darüber im Kulturzentrum Faust diskutiert.

„Willkommenskultur geht nicht ohne Familiennachzug“, sagt Lipi Mahjabin Ahmed in ihren Begrüßungsworten. Die von ihr geleitete Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK e.V.) hatte am 23. Mai 2018 in die Faust-Warenannahme geladen. Zusammen mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen und dem Kulturzentrum Faust. „Wir wollen einen Einblick geben in die Lebenswirklichkeit der betroffenen Geflüchteten“, heißt es in der Einladung zur Veranstaltung, „und stellen Geschichten vor von Menschen, die ihre Familie wiedergefunden haben – oder auch nicht“.

„Hoffnung wechselt sich ab mit Zweifeln“ - so Tagebuchnotizen eines syrischen Flüchtlings, die zu Beginn der Veranstaltung verlesen werden. Ergreifende Einzelschicksale voller Zerrissenheit und Not: „Wenn ich nach Afghanistan zurückkehre, bin ich innerhalb eines Tages tot“, hat ein anderer notiert. Immer wieder geht es bei den Betroffenen um das Zusammensein mit den Angehörigen, um die Wichtigkeit des familiären Zusammenhalts. Für viele Geflüchtete ein unerfüllter Traum.

Über die „Praxis der Verhinderung zur Herstellung der Familieneinheit“ spricht Karim Alwasiti vom Flüchtlingsrat Niedersachsen in seinem einleitenden Vortrag: „Es wird alles dafür getan, möglichst wenig Visa erteilen zu müssen.“ Lange Bearbeitungszeiten und hohe bürokratische Hürden seien normal, wenn Geflüchtete Anträge auf Familiennachzug stellten. Nur Asylberechtigte nach Grundgesetz oder nach Genfer Konvention Anerkannte genießen volle Rechte. Der Rechtsanspruch auf Familiennachzug für alle anderen - es handelt sich derzeit um ca. 205.000 „subsidiär geschützte“ Personen - ist seit 2016 ausgesetzt. Die Große Koalition hat sich allerdings darauf verständigt, dass ab August 2018 monatlich bis zu 1000 Angehörige – plus Härtefälle – einreisen dürfen. Alwasiti: „Dieser Gesetzentwurf ist ein Schlag ins Gesicht aller Unterstützer!“

„Niemand in meiner Partei ist mit diesem Kompromiss zum Familiennachzug glücklich“, räumt Yasmin Fahimi (SPD) ein: „Ich will alle hier ermuntern, eine laute Stimme zu sein“. Die prominente hannoversche Bundestagsabgeordnete eröffnet mit starken Worten die von Kai Weber, dem Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Niedersachsen, moderierte Podiumsdiskussion. „Das Maß der Unmenschlichkeit, das wir auf diesem Planeten erleben, ist unerträglich,“ sagt Fahimi. Und zum Thema Asyl: „ Die Stimmung ist dramatisch gekippt!“

„Jetzt haben wir viele Rückschläge. So wird die Integration nicht laufen. Dabei haben wir davon geträumt, in Deutschland eine Perspektive zu haben“, so der Diskussionsbeitrag von Fahad Al-Hutaimi, einem anerkannten Flüchtling aus Syrien: „Wir haben allen Respekt der deutschen Gesellschaft gesehen. Wir reden über Werte und über Humanität. Aber wir haben das nicht geschafft!“

Benedikt Behlert von der Uni Bochum kommentiert den Gesetzentwurf der Großen Koalition zum Familiennachzug als weitere Restriktion in Folge der bereits verabschiedeten „Asylpakete“. Der weitere Verlauf der Diskussion gleitet ins Parteipolitische ab, die ehemalige SPD-Generalsekretärin Fahimi dominiert die Debatte. Sie beschwört „Integration und Zusammenhalt in unserem Land“ und wird aus dem Publikum heraus von einer Linken-Aktivistin polemisch angegriffen. Ein schönes Schlusswort spricht Flüchtling Al-Hutaimi: „Deutschland ist bunt und wir gehören dazu!“

Wolfgang Becker
MiSO e. V.
19.09.
(nur für Vorstände und Einladungsgäste)
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:30 Uhr
MiSO - Netzwerk Hannover
Mengendamm 12
30177 Hannover
19.09.
Bei diesem künstlerischen Treffen können alle Teilnehmer*innen eigene Kunstwerke zum Thema Portrait, Architektur oder anderen Themen erstellen. Eine Expertin steht für Unterstützung bereit. Willkommen sind Alle, mit oder ohne Vorkenntnisse.
Präsentiert von: kargah e. V.
Um 17:00 Uhr
Eintritt: frei
19.09.
Ideensammlung für gemeinsame Aktionen
Präsentiert von: Casa Latina e. V.
Um 19:30 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Linden
Windheimstraße 4
30451 Hannover
© Foto: Subhrajit Bhattacharjee
28.09.
Benefizkonzert, Reportage & Fotoausstellung in der Christuskirche
Präsentiert von: AK BIN
19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr
Eintritt: frei. Spenden erwünscht
Christuskirche
Conrad-Wilhelm-Hase-Platz 1
30167 Hannover-Nordstadt
09.10.
Veranstaltung nur für Frauen im Internationalen Frauentreff La Rosa
Präsentiert von: kargah e. V.
18 Uhr
Eintritt: frei - nur für Frauen
La Rosa-Café / kargah Haus
Zur Bettfedernfabrik 1
30441 Hannover - Linden Nord
17.10.
"nur für Vorstände und Einladungsgäste"
Präsentiert von: kargah e. V.
Um 16:30 Uhr
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
MiSO e. V.
19.10.
Die Konferenz findet in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover statt.
Präsentiert von: MiSO e. V.
14 - 19:30 Uhr
Eintritt: frei
Neues Rathaus
- Mosaiksaal -
Trammplatz 2
Hannover - Mitte
21.11.
"nur für Vorstände und Einladungsgäste"
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
Um 16:30 Uhr
Göttinger Chaussee 115
30459 Hannover

© 2018 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.